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Im Jahre 1780 verpflichtet der Lehensmann von Kalocsa die Ansiedler zum Weinbau,der heute noch die wichtisgste Einnahmequelle des Gebietes ist.
Als Besonderheit ist sicher der Weinanbau zu nennen, der die Großgemeinde prägt. Hajós als Stadt der Traube und des Weins ist der zentrale Punkt der historischen Weingegend Hajós-Baja. Der Hajóser Wein (Cabernet, Zweigelt, Blaufranc) wird durch die ortsansässige Pieroth Hungaria GmbH weltweit verbreitet.
Außerdem gilt das Komitat Bács-Kiskun als der Garten Ungarns.
Hajós kann als Zierde des Gartens betrachtet werden. Die Reinlichkeit und Ordnungsliebe der Einwohner ist landesweit bekannt.
Erwähnenswert ist auch, dass 70 Prozent der Bevölkerung des deutschsprachigen Dorfes aus Baden-Württemberg stammen.
An Sehenswürdigkeiten ist vor allem das ca. 2 km entfernte berühmte Hajóser Kellerdorf mit 1200 Weinkellern anzuführen. Es ist das größte Gebilde dieser Art auf der Welt!
Jedes Jahr im Mai wird am "Orbantag" ein zweitägiges Weinfest mit Weinwettbewerb abgehalten, das immer mehr Besucher aus dem Ausland und dem Inland (bis zu 20.000-25.000 Personen) anzieht.
Im September zu Beginn der Weinlese findet schließlich das Winzerfest statt, das ebenfalls viele Touristen aus Europa anzieht.
Die Wirtschaft in Hajós wird, wie bereits erwähnt, vorwiegend von dem Weinbau geprägt. Des weiteren wird Landwirtschaft betrieben. Hierzu zählt der Anbau von Gewürzpaprika, Majoran, Sellerie, gelbe Rüben, Zwiebeln etc. sowie der Anbau von Kartoffel, Mais, Weizen, Gerste als Grundlage für die Tierzucht.
Das Weinbaugebiet befindet sich in der grossen ungarischen Tiefebene und ist die Region Ungarns mit den meisten Sonnenstunden und dem wärmsten Klima.
Hauptsächlich werden Tafelweine produziert. Allerdings nahm in den letzten Jahren die Anzahl an Qualitätsweinen zu.
Die wichtigsten weissen Rebsorten sind
Chardonnay, Riesling und Leányka.
Die wichtigsten weissen Rebsorten sind
Kadarka, Cabernet Sauvignon, Zweigelt und Blaufränkisch.
Doch die geologischen Bedingungen bewirken eher säurearme und leicht plumpe Weine.
Die Rotweine jedoch finden in dieser Region optimale Bedingungen und so erzeugen die Winzer aus Hajós ausgezeichnete Rotweine.
Das Zentrum des Weintourismus, -handels und der Weinproduktion liegt in der Ortschaft Hajós, die mit den denkmalgeschützten Kellerstrassen eine sehenswerte Attraktion für Touristen bietet.
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Sicht auf den Badaconyer Berg
Die Stadt
In Badacsonytomaj wurde im Haus von József Egry (1883-1951, Maler des Balatons) ein Gedenkmuseum (Egry József sétány 12) eingerichtet. Die Kirche St. Emmerich war die erste Basaltkirche Mitteleuropas. Zum Landschaftsschutzgebiet von Badacsony gehören die "Zeugenberge": Gulács (339 m), Csobánc (376 m) und Szent György (415 m). Sie sind vulkanischen Ursprungs und bezeugen die Höhe des Wasserstandes des ehemaligen Pannonischen Meeres.
Badacsony Sehenswert sind die "Basaltorgeln", geologisch interessante, erstarrte Lavasäulen am Berg Badacsony. In den Weingärten der ehemaligen Paulinermönche reifen die Trauben für den beliebten "Badacsonyer Grauen Mönch" heran.
Eine der berühmtesten, wichtigsten Weinbaugegenden von Ungarn. Die Weinbaugegend im Badacsony ist eindeutig ein Weisswein gebendes Gebiet. Die Badacsonyer Weine sind körperreich, haben einen grossen Extrakt- und Alkoholgehalt. Die Weingegend ist zum bevorzugten Touristikgebiet geworden, was sie nicht nur der Nähe des Plattensees ( Balaton ), sondern auch den Barock-Klassizistisch sowie volkstümlichen traditionellen-Kellern zu verdanken hat.
Die Burgruine
Die Burg Sumegi
Typische Weinsorten sind:
Blaustängler, Welsch Riesling, Sauvignon Blanc, Chardonnay, Riesling, Muscat Ottonel, Grauer Mönch.
Die Weinberge dieser Gegend verliehen auch den Weltsorten einen seltenen, zusätzlichen Wert.
In Badacsonytomaj wurde im Haus von József Egry (1883-1951, Maler des Balatons) ein Gedenkmuseum (Egry József sétány 12) eingerichtet. Die Kirche St. Emmerich war die erste Basaltkirche Mitteleuropas. Zum Landschaftsschutzgebiet von Badacsony gehören die "Zeugenberge": Gulács (339 m), Csobánc (376 m) und Szent György (415 m). Sie sind vulkanischen Ursprungs und bezeugen die Höhe des Wasserstandes des ehemaligen Pannonischen Meeres.
Das Schloss Festetics
Die Legende
Der Legende zufolge lebten vor langer Zeit Riesen in dieser Landschaft, die der Liebe Gott mit Freude erschaffen hat...
In den Felsen der weiten Hochebene des Badacsony lebte Balaton, der letzte Riese mit seiner Tochter Haláp. Diese hatte ein gutes Verhältnis mit den hier lebenden Menschen und sogar eine Spielkameradin. Das Menschenkind wurde aber schnell erwachsen und verließ sie. Haláp starb vor Kummer durch das Alleinsein.
Während Balaton das Grabmal seiner Tochter errichtete, fand er einen großen Stein.
Er erinnerte sich daran, dass dieser vor langer Zeit von den Nymphen als Altar benutzt wurde. Als er ihn anhob, verlor er das Gleichgewicht und wurde unter der schweren Last begraben. Unter dem Stein brach Wasser hervor und floss Tage und Nächte hindurch. Eines Morgens, als die Menschen erwachten, fanden sie einen sich in sanften Wellen kräuselnden See. Das große Wasser wird seither Balaton genannt.
Der Weinbau früher
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Balatonfüred - Csopak
Gebiet: 1738 Hektar. Der Weinbau um den Balaton reicht zurück bis in die Zeit vor Christi Geburt. Die Kelten hatten auf der nördlichen und südlichen Uferseite des Balatons blühende Weinplantagen, die Römer fanden hier eine entwickelte Weinbearbeitung vor. Nach ihnen führten die Hunnen, die Goten, die Lombarden, die Awaren und schließlich die Ungarn die Tradition des Weinbaus fort.
Die Weinregion Balatonfüred — Csopak reicht auf der Nordküste des Balatons von Zänka bis Balatonalmadi.
Die älteste Schicht des Bodens besteht aus Phyllit - Schiefergestein, darüber gibt es vulkanische Gesteine, Kalkstein und roten Sandstein, besonders in der Umgebung von Csopak. Die Weine aus Csopak und Balatonalmadi haben charakteristisch markante Säuren. Der Welschriesling, in dessen Duft die Resede zu spüren ist, fühlt sich hier besonders wohl.
Auf der jungen Basaltlava und dem Tuff der Halbinsel von Tihany wachsen blaue Rebsorten, die hervorragenden Rotwein ergeben.
Die typischen Rebsorten der Region sind: Welschriesling, Rheinischer Riesling, Traminer, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Blaufränkisch, Zweigelt und Merlot.
Tihany
Die Halbinsel ist eine einzige grosse Sehenswürdigkeit; wenn man alle sehenswerten Orte, also fast das ganze Gebiet, das sich etwa fünf Kilometer in den Balaton erstreckt, aufsuchen möchte, dann kann das mehrere Tage in Anspruch nehmen.
Die Abteikirche des Benediktinerordens in Tihany wurde im Jahre 1754 errichtet. In der Nähe der Kirche findet man die Gebäude des Heimatmuseums: das Haus der Fischer und einige Häuser, in denen der Alltag einer Familie des Kleinadels dargestellt wird.
Neben den Baudenkmälern hat die Halbinsel auch zahlreiche sehenswerte Naturschätze zu bieten; hier ist 1952 das erste Naturschutgebiet Ungarns enstanden. Vom Zentrum von Tihany muss man nur einige Minuten zum Inneren See spazieren, in dem man zwar nicht baden, dafür aber angeln kann.
Der See hat nichts mit dem Balaton zu tun, sein nicht alzu tiefes Becken wurde durch den Wind ausgegeraben und wird von Regenwasser gefüllt.
Balaton-felvidék
Die Region wurde von Balaton-mellek in Balaton-felvidek umbenannt. Die Bezeichnung Balaton-mellek wird seitdem für die Zalaer Weinregion verwendet. Die Weinregion umfasst drei größere Kreise:
> Kreis Kali im nördlichen und westlichen Teil des Kali- Tales. Die größeren Ortschaften:Köveskäl, Mindszent- Kai, Monostorapäti.
> Kreis Balatonederics — Lesence auf den östlichen Hängen der Keszthely — Gebirge,
> Kreis Cserszeg auf den südlichen und westlichen Hängen der Keszthely-Gebirge.Die Weinberge des Balaton-felvidek bestehen meist aus kalkigen Triasgesteinen: Dolomit, Kalkstein, Mergel und etwas grünweißer vulkanischer Tuff (Köveskäl).
Die Region ist eine typische Weißweinregion: Die typischen Rebsorten der Region sind Welschriesling, Rheinischer Riesling, Rieslingsilvaner, Pinot Gris, in der letzten Zeit werden auch Chardonnay und Sauvignon Blanc angebaut.
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Somloer Hügel
Weinbaufläche: 832 ha
Die Weingärten
der Burg zu Somló werden bereits in einer Urkunde aus dem Jahr 1093 erwähnt. Das Anbaugebiet erlebte seine Blüte im 18. Jh., da man dem als „Wein der Hochzeitsnacht“ titulierten Somlauer Wein nachsagte, dass sein Genuss die Zeugung männlicher Nachkommen fördere.
Somló zählt zu den kleinsten Weinbaugebieten Ungarns
sein Ruf steht jedoch fast auf Augenhöhe mit jenen von Badacsony und Tokaj.
Die Landschaft
ist ein schönes, sichtbares Beispiel für die frühere vulkanische Aktivität in der Region, welche fruchtbare Böden hinterließ, überwiegend bestehend aus Basalt und Basalt-Tuff, vermischt mit Löß und brauner Walderde. Diese vulkanische Erde spielt eine wesentliche Rolle in der Entstehung des typischen ‚Somló Bouquet’.
In den Somlauer Hügeln
werden ausschließlich Weißweinsorten kultiviert. Die häufigsten Sorten sind: Furmint, Welschriesling (Olaszrizling), Lindenblättriger (Harslevelü) und natürlich auch der regionstypische Lämmerschwanz (Juhfark), mit seinem trockenen und intensiven Aroma.
Die Somlauer Weine
sind weniger Alltagsweine. Ihre kräftigen Säuren, der hohe Alkohol- und Extraktgehalt machen aus ihnen Weine für ausgesuchte Gelegenheiten.
Die Herrscher
aus dem Hause Habsburg haben die Weine aus dieser Region mit Vorliebe genossen. Die Weine wurden mit Fuhrwerken nach Wien transportiert, wobei man die damaligen Abfahrtstellen heute noch an der hiesigen Weinstraße besichtigen kann.
Die Burg von Somlo
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Weinbaufläche: 799 ha
Das drittkleinste Weinbaugebiet Ungarns
mit Namen Mór liegt eingebettet in dem malerischen Mór-Graben, welcher die Berge von Bakony und Vertés in NW-SO-Richtung voneinander trennt.
Die nordöstliche Seite des Mór-Grabens zeigt sich hügelig und von kleinen Tälern durchzogen, an deren Hängen sich die Weingüter dieses Gebiets befinden, ausgerichtet in südliche und südwestliche Richtung. Die besten Reben werden auf der Linie Pusztavám, Csákberény und Zámoly gezogen.
Die Sommer
sind hier mäßig warm und trocken, der Herbst lang und warm, und die Winter kalt, aber nicht allzu rau. Die Niederschlagsmenge liegt im landesweiten Durchschnitt.
Beim Bodengestein
überwiegen Kalkstein und Dolomit, an den meisten Stellen sind diese von Lößablagerungen bedeckt. Die bewirtschafteten Böden sind durch den hohen Kalkgehalt gekennzeichnet, was sich auch auf die Auswahl der Rebsorten auswirkt.
Mór ist eine typische Weißweinregion.
Ihre berühmteste Traube ist die Tausendgut (Ezerjó), welche einen Wein von mittlerem bis dichtem Körper und charakteristischen Säuren hervorbringt.
Ebenfalls hier zu finden sind Riesling Sylvaner (Rizlingszilváni), Traminer, Chardonnay, Mädchentraube (Leányka) und Königstochter (Királyleányka).
Dank der Bodenbeschaffenheit
der Region Mór sind die hiesigen Weine von einem ausgeprägten, lebendigen Säurespiel gekennzeichnet, welches durch ihre dichten Körper gute balanciert wird. Zumeist
werden trockene Weine gekeltert.
Der Weintourismus
hält auch hier schon seit einigen Jahren Einzug, und konzentriert sich neben den über weite Teile unberührten landschaftlichen Reizen, den Schlössern und anderen architektonischen Monumenten sowie den kulinarischen Erlebnissen natürlich auf den fast ausschließlich hier wachsenden „Móri Ezerjó“, zu dessen ‚Erkundung’ im Jahr 2002 eine gleichnamige Weinstraße eröffnet wurde.
Die Móri Weintage
Der Weinbau in Móri früher
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Etyek-Buda
Gebiet: 951 Hektar.
Die Weinregion besteht aus zwei Teilen
Der Kreis Bicske liegt zwischen Bicske und Pakozd. Das Weinbaugebiet Etyek-Buda liegt zwischen dem südlichen Teil des Gerecse-Gebirges und Velence.
Der Kreis Buda umfasst die Umgebung von Budajenö, Budakeszi, Pi-lisborosjenö, Telki, Tök und Üröm.
Die Winzer von Etyek-Buda, das Weinbaugebiet zwischen dem südlichen Teil des Gerecse-Gebirges und Velence, erzeugen aufgrund der geologischen Begebenheiten trockene, elegante und nicht zu körperreiche Weine.

Die geologischen Begebenheiten in dieser Region, der Aufbau des Bodens, bewirken, dass die Weine aus Etyek-Buda nicht die markantesten sind, aber dafür die gesamte Bandbreite an Säurestrukturen aufweisen. Deshalb stammt ein grosser Teil der Grundweine für die Sektindustrie aus diesem Gebiet.
  
Der Boden
der Weinregion besteht aus kalkigen Gesteinen, Löß und schwarzem Waldboden, dessen Eigenschaften den Anbau von luftig leichten Weinen als Sektgrundlage begünstigen. Die besten Grundweine der ungarischen Sektproduktion werden in der Umgebung von Etyek geerntet.

Die typischen Rebsorten
der Region sind: Welschriesling, Rieslingssilva-ner, Pinot Gris, Grüner Velteliner, Chardonnay, Sauvignon Blanc und Königstochter.
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Sopron
 
Die dicht an der östereichischen Grenze zwischen den Kiefernwäldern der "Lövérek" und den Weingärten, die gute Weine liefern, gelegene Kleinstadt mit subalpinem Klima ist besonders reich an Kulturdenkmälern. Sie wurde 1975 mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnet. Das heutige Sopron entwickelte sich aus dem alten römischen Ort Scrabantia, einer wichtigen Station an der Bernsteinstraße, die von Nord nach Süd durch Europa führte.
Skulpturen, Steinmetzarbeiten und Mauerreste des einst reichen römischen Forums sind im unteren Geschoss des Feuerturms, des 61 Meter hohen Wahrzeichens der Stadt, ausgestellt. In den oberen Stockwerken des Turms kann man eine Ausstellung über die Stadtgeschichte besuchen. Der stimmungsvolle barocke Hauptplatz wird von der im Volksmund "Ziegenkirche" genannten Benedektinerkirche mit gotischem Gewölbe und barocker Innenausstattung beherrscht Im 17. Jahrhundert war sie Schauplatz von Krönungen und Landtagessitzungen.
Das Storno-Haus mit dem barocken Erker ist eines der am häufigsten besuchten Museen des Landes. Es ist prall gefüllt mit Antiquitäten und heimatkundlichen Exponaten der berühmten Sammlerdynastie Storno.
Das Generalhaus war im 17. Jahrhundert im Besitz des Bürgermeisters. Später nahmen die Militärkommandanten der Stadt hier Quartier.
300 Jahre älter ist als das Fabricius-Haus. Es ist das wertvollste weltliche Bauwerk der Stadt, dessen Mobiliar den bürgerlichen Geschmack des 17. und 18. Jahrhunderts widerspiegelt. In seinem mittelalterlichen Keller befindet sich ein römisches Lapidarium. Hier gibt es auch eine Trias-Skulpturengruppe, die einst das römische Kapitol schmückte.
Das Gambrinus-Haus wurde ebenfalls im gotischen Stil erbaut.
Die Sammlung der schönsten Apothekeneinrichtungen und auch seltene Sachbücher sind im Apothekenmuseum zu sehen.
Im so genannten mit einem Erker geschmückten Caesar-Haus hat man eine stimmungsvolle Weinstube eingerichtet und darüber, im ersten Stock, wurde eine Aquarellausstellung eröffnet.
Die alte Synagoge stammt vom Ende des 13. Jahrhunderts. Im Obergeschoss informieren Exponate über das religiöse Leben der Juden in Sopron. Das Eggenberg-Haus wurde im 17. Jahrhundert im Baustil der Spätrenaissance errichtet. Das Wappen des Herzogs von Brandenburg schmückt das Tor, im Hof der Loggia ist das Wappen der Hohenzollern auszumachen.
Die 600-jährige gotische Kirche Sankt Georg wurde im Barockstil umgebaut, die Fresken stammen aus dem 18. Jahrhundert.Im Burgviertel mit den verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen des mittelalterlichen Stadtkerns locken heute elegante Geschäfte in den kleinen Kaufmannshäusern von einst zum Einkaufsbummel. Hier befindet sich auch die wunderschöne Mariensäule.
Individuelle Stimmung strahlt die Zettl-Langer-Sammlung aus, denn sie umfasst Möbel, archäologische Funde, Waffen und Gemälde. Die gotische Heiliggeistkirche aus dem 14. und 15. Jahrhundert gehört mit zu den wertvollsten Denkmälern der Stadt. Eines der imposantesten Bauwerke der bürgerlichen Barockbauten ist das vor 300 Jahren errichtete Zwei-Mohren-Haus, dessen Portal von zwei Mohren bewacht wird.
Der Turm der gotischen Kirche Sankt Michael aus dem 15. Jahrhundert ist 48 Meter hoch und überragt die Stadt. Der wertvollste Schatz der Kirche ist die aus Holz geschnitzte Madonna. Museumsstraße wird die "Templom utca" genannt, wo sich verschiedene Galerien und Sammlungen aneinander reihen.
Im ehemaligen Franziskaner- und später Benediktiner-Ordenshaus ist der mittelalterliche Kapitelsaal erhalten geblieben, ein großartiges Baudenkmal des 13. Jahrhunderts, dessen reicher Schmuck - Skulpturen und Wandgemälde - in Ungarn seinesgleichen sucht.

Das Bergbaumuseum im ehemaligen Esterházy-Palais demonstriert anhand von Modellen die Entwicklung des Bergbaus und präsentiert zu diesem Thema Darstellungen der bildenden Kunst und des Kunstgewerbes. Im Esterházy-Palais des 17. Jahrhunderts ist eine Ausstellung über Forstwirtschaft, Holzindustrie und die Geschichte der Vermessungstechnik untergebracht. Das evangelische Landesmuseum wurde im Pfarrhaus eingerichtet . Das im Spätrenaissancestil erbaute Arkadenhaus bietet Textilien und Exponate der Schmiedekunst.
In Ungarns einzigem Bäckermuseum können Sie Backstube, Bäckerwohnung, Konditorei und Zuckerbäckerei anschauen. Die heimatkundliche Ausstellung präsentiert Gegenstände aus dem volkstümlichen Alltag im Komitat Sopron. Sie macht die Besucher mit 23 Handewerks- und Gewerbearten bekannt. An gleicher Stelle finden Sie das Franz-Liszt-Museum mit Ausstellungen über Stadtgeschichte, Volkskunst und angewandte Kunst.
Die Lövérek-Berge überragen die Stadt Sopron. Sie gehören zum Landschaftsschutzgebiet von Sopron und bieten ideale Ausflugmöglichkeiten. Zudem sind sie auch aufgrund ihrer blühenden Alpenveilchen berühmt. Der 23 Meter hohe Aussichtsturm auf der Károly-Anhöhe (398 m) gestattet einen weiten Rundblick. Das im Kiefernwald herrlich gelegene Waldbad verfügt über eine Schwimmhalle und ein Freibad.
Das beliebte Seemühlenbad ist ebenfalls mit dem örtlichen Lienienbus erreichbar.
Selbst in der Umgebung der Stadt gibt es viel zu sehen. So zum Beispiel die imposante Bergkirche mit ihrer Barocktreppe und die Klosteranlage in der Gartenstadt von Sopronbánfalva.
An einen ägyptischen Felsentempel erinnert der Steinbruch von Fertőrákos, der schon zu Zeiten der Römer als solcher diente und aus dessen Steinen so mancher Wiener Palast erbaut wurde. Heute wird der Steinbruch als gigantische Kulisse für sommerliche Opernaufführungen genutzt. Sofern man sich die Mühe macht und die Wendeltreppe nach oben steigt, wird dies mit einem unvergleichlichen Ausblick auf den Neusiedler See belohnt.
Einwohner: zirka 55.000
die Stadt im Südwesten des Neusiedler Sees, blickt auf eine lange Tradition als Handelsplatz zurück: An der Bernsteinstraße gelegen, profitierte sie vor allem im 16. und 17. Jahrhundert von ihrer geopolitischen Lage - im 18. Jahrhundert gehörte Sopron, wo es nach wie vor eine beträchtliche deutschsprachige Minderheit gibt, zu den zehn meistentwickelten Städten Ungarns. Der damals vorhandene Reichtum ist noch heute sichtbar: Die Stadt, deren mittelalterlicher Stadtkern bis heute fast unversehrt ist, besitzt insgesamt 115 Baudenkmäler und 240 denkmalgeschützte Gebäude. 1975 erhielt Sopron den Europa-Preis, eine internationale Auszeichnung für die Denkmalschutzarbeit.

Nach dem Ersten Weltkrieg sollte die Stadt, in der es auch heute noch eine große deutschsprachige Minderheit gibt, Hauptstadt des Burgenlandes werden. Bei einer Volksabstimmung im Dezember 1921 entschieden sich allerdings 62,5 Prozent der Bevölkerung für den Verbleib bei Ungarn. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hat sich die Stadt bereits zu einem wichtigen Wirtschaftszentrum entwickelt - ein Aufschwung, der noch nicht zu Ende sein dürfte. Bekannt ist Sopron, das sich in den 90er-Jahren zu einem Einkaufsdorado vor allem für WienerInnen entwickelte, auch wegen seiner mehr als 120 Zahnarztpraxen.
 
Das Weingebiet umfasst 1755 Hektaren

Die Dreifaltigkeitssäule aus dem 17. Jahrhundert ist ein Kunstwerk des ungarischen Barock. In der evangelischen Kirche (Templom utca), die durch einen vergoldeten Altar und einer kunstvoll geschnitzten Kanzel geziert wird, finden regelmäßig Orgelkonzerte statt. Ein weiteres eindrucksvolles neogotisches Bauwerk des 19. Jahrhunderts ist die Kirche der Ursulinen. Vor ihr steht ein Marienbrunnen aus dem 18. Jahrhundert und im Oratoriumssaal wurde die Sammlung der Soproner römisch-katholischen Kirchenkunst mit Holzschnitzereien und Goldschmiedearbeiten untergebracht.
Die kühlste Weinregion des Landes mit dem meisten Niederschlag liegt an den Hügeln um den Neusiedler-See. Der Boden besteht aus miozänen Steinen, Ton, Kalkstein und Sandstein, darüber liegt lössiger Lehmboden und brauner Waldboden. Das kühle Klima und der kalkige Boden machen die hier angebauten Rotweine säurebetont und reich an Gerbsäure. Die Rotweine aus Sopron sind männlich, obwohl ihr Alkoholgehalt nicht sehr hoch ist.
Typische Rebsorten: Blaufränkisch, Zweigelt, Merlot, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Traminer und Chardonnay.
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Die wunderschönen Kirchen von Pannonhalma

Dieses Weinbaugebiet ist das kleinste in Ungarn, und befindet sich im nordwestlichen, relativ kühlen und feuchten Teil des Landes. Die Rieden erstrecken sich auf den Hängen des Hügellandes von Pannonhalma.
Die Region
liegt abseits der üblichen Touristenrouten, obwohl die über 1000 Jahre alte Abtei von Pannonhalma, mit ihrer sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Architektur und kulturellen Schätzen allein schon einen Besuch wert ist. Zwei Weinstraßen verwöhnen kulinarisch und mit teils großen Weinen.

Die erste Erwähnung der Weinkelterei
in diesem Gebiet enthält die Errichtungsurkunde der Abtei zu Pannonhalma (aus dem Jahr 1002). In der Verbreitung des Weinbaus spielten die italienischen und französischen Siedler und hiesige Mönchsorden eine große Rolle.
Das Klima ist
ausgeglichen, und der Boden baut auf Sandablagerungen aus dem Miozän auf, und ist bedeckt von einer dünnen Schicht Löß oder braunem Waldboden mit eingewaschenem Ton.
In Pannonhalma-Sokoróalja werden nur weiße Rebsorten angebaut
wobei der Welschriesling (Olaszrizling) eine herausragende Stellung einnimmt. Aber auch der Chardonnay, Königstochter (Királyleányka), Rheinriesling (Rajnai Rizling), Cserszegi Füszeres und Sauvignon Blanc werden hier gekeltert.
Heute Bencés Kloster Früher
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Szekszárd


Mit dem Weinbau und Weinerzeugung haben zuerst die Kelten angefangen, etwa im III. Jahrhundert. Erst während der römischen Herrschaft hat sich diese Kunst voll entfaltet. Sie haben sich mit dem Weinbau auf einem höheren Niveau beschäftigt und Kaiser "Probus" hat verschiedene Rotweinsorten angebaut. In der Römerzeit hieß die Stadt Alisca. Mit dem Zerfall des Römischen Reiches ist auch die bis damals blühende Weintrauben und Weinkultur in Verfall geraten.
Die Ungaren haben das Weinbaugebiet zum fürstlichen Stammesquartier gemacht, damit war die Zukunft des berühmten Weinbaugebietes wieder gesichert. Das erste schriftliche Dokument ist die Gründungsurkunde des Königs Béla I aus dem Jahr 1061. Im XIII. Jahrhundert verfügte das Weinbaugebiet wieder über eine blühende Weinkultur. Als Beweis dient die Urkunde der "Abtei von Szekszárd" aus dem Jahr 1267.
 
Die vor den Türken Zuflucht suchenden Raizen haben die Kadarkagerten und die südslawische Rotweinkultur hierhergebracht.Später sind deutsche Ansiedler hinzugekommen. In der Mitte des XVIII. Jahrhunderts war die Gärung auf Traubenhaut und die Weinlagerung im Keller verbreitet. Der Wein war Handelsmittel geworden. Die Düngung war bekannt und immer mehr Reben wurden angepfählt. Damit erreichte man hohe Ernteerträge von guter Qualität. Man hat eine Gartenschere benutzt, die als Beweis des modernen Weinbaus diente.
Schriftliche Dokumente beweisen, daß einige Weinsorten die Versorgungsmittel der britischen Armee waren.Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ist ein großer Teil der Traubenanlagen des Weinbaugebietes der Phylloxeranot verfallen. Große Teile der Weingüter wurden in Großbetriebform neu angepflanzt.
Das Weinbaugebiet beträgt 1.965 ha und liegt zwischen Siógárd-Leányvár und Báta.
Das Klima ist ausgeglichen, die Sommer sind warm, die Winter sind mild und der Frost verursacht keine Schäden. Der Boden besteht vor allem aus Löß- und Lehmboden (diluvialer Sand). Er ist arm an Kalk, deswegen ist der Säuregehalt der Weine niedriger. Allerdings verfügen diese Weine über einen höheren Alkoholgehalt.
Die häufigsten Rotweinsorten der Region sind:
Blaufränkisch, Kadarka, Merlot, Pinot noir, Zweigelt, Zenit, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon.
Die häufigsten Weißweinsorten sind:
Chardonnay, Welsch- und Rheinriesling, Graumönch, Sauvignon Blanc, Grüner Veltliner und Tramini.
Auf dem östlich der Szekszárder Hügellandschaft gelegenen schmalen Streifen, im Gebiet Szekszárd, Őcsény, Decs erstreckt sich auf 2700 Hektar das Weingebiet von Szekszárd. In den davor genannten beiden Gebieten dominieren die großen, körperreichen Rotweine, im Gebiet Decs wiederum ist die Weißweinherstellung verbreitet.
Dieses Weingebiet ähnelt in vielem dem von Villány, trotzdem finden wir Unterschiede, die sind z. B. der Boden, die geografischen Gegebenheiten, die Rebsorten, die Traditionen, die andersartige Weine hervorbringen.

Das Klima ist angenehm, die Winter sind milde, selten gibt es Frost. Es ist ein Lößboden und von den Naturkatastrophen ist das Gebiet nur durch das hinabströmende Wasser bedroht. Zum Schutz davor trifft man hier oft auf terassenförmige Weinberge. Das besondere Aroma der hiesigen Rebsorten ist aus dem Wein herauszuschmecken. Gleichwohl war die Entwicklung hier nicht so sichtbar und schnell, wie die des Nachbargebietes. Die Gründe dafür kann man nur vermuten, einige halten es für einen bedeutenten Faktor, dass sich die Stadt in den sechziger Jahren in Richtung der Weinberge ausgebreitet hat.
Stierblut
Der traditionelle, jedoch schwer anzubauende Kadarka war auch Hauptelement des Szekszárder Bikavér (Szekszárder Stierblut). Dem ungarischen Weingesetz zufolge ist Szekszárd die einzige Stadt, die neben Eger den Namen Bikavér (Stierblut) tragen darf. Der Gebrauch des Namens ist schon deshalb berechtigt, weil die Benennung Stierblut erstmals in Szekszárd angewendet wurde und erst später in Eger.
Daneben wurde durch die Großproduktion der Ruf der Bezeichnung .Stierblut. auch in Mitleidenschaft gezogen. Zum Glück hat sich die Lage inzwischen gebessert. Bei diesem farbigen, feurigen, samtigen, aus drei bis vier Rotweinen zusammengesetzten Wein spielt der Blaufränkische die Hauptrolle. Heutzutage versucht man den Bikavér wieder auf dem Kadarka aufzubauen.
Sehenswürdigkeiten
Die Siedlungen an den Weinstraßen mit vielen, vielen Weinkellern und einer Reihe von feinen Traubensäften locken die Touristen an, außerdem gibt es wunderschöne Weinhäuser, Heimatmuseen, Keramik- und Honigkuchenwerkstätten, Weinbrunnen, die Statue von Franz Liszt usw. und von der Natur erschaffene Sehenswürdigkeiten.
Die guten Jahrgänge des Szekszárder Weinbaugebietes
ausgezeichnet: 1993, 1997, 1999, 2000, 2002, 2003
gut: 1995, 1996, 1998
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Villany
 
Gebiet 1478 Hektar. Die wärmste Weinregion Ungarns, in der Qualitäts-wein produziert wird, liegt im Ukreis von Villányi und Siklös. Das Klima ist submediterran. Das Villäny- Gebirge besteht aus Kalkstein (Dolomit, Marga, Jura und Kreide), der von mehreren Meter dickem rotem Lehm und Löß bedeckt ist.
Durch das glückliche Zusammenspiel von Mikroklima und Bodenbedingungen entstehen in Villäny die besten Rotweine Ungarns. Die Rotweine sind körperreich, haben eine hohen Alkohol- und Gerbsäuregehalt, ihre intensive Duftnote macht sie leicht erkennbar.
Beide begünstigen das Gedeihen von Wein in besonderem Masse. Nach der Einschätzung von Professor Kozma sind für den Anbau ausgezeichneter Qualitätsrotweine in der Vegetationszeit 17-20 °C Durchschnittstemperatur, 1600-2000 °C aktive Wärmemenge und 650-900 mm Niederschlagsmenge optimal.
Der Kadarka und der Blaue Portugieser haben unter den Rotweinen die längste Tradition.
Der Kadarka ist leider aus dem Villänyer Weinangebot fast verschwunden, während neben dem Blauen Portugieser der Blaufränkische, der modische Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon in immer größeren Mengen produziert werden. Aus den blauen Trauben werden auch gute Rose- und Schillerweine hergestellt. In der
Umgebung von Siklös werden auch gute Weißweine erzeugt.
Typische Rebsorten: Blaufränkisch, Blauer Portugieser, Merlot, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Zweigelt, Welschriesling, Lindenblättriger und Chardonnay.
Ein paar Eindrücke vom Weinbau in Villány von Früher
Zur Region Villány gehören zur Zeit die Rebflächen von 16 Siedlungen. Erwähnenswert ist, dass Anfang der neunziger Jahre, als das Buch das erste Mal verlegt wurde, zu dem Anbaugebiet Villány-Siklós nur 10 Siedlungen gehörten. Der gute Ruf der Weine „sprengte" aber die Grenzen des Anbaugebietes. Heute gehören also zu dem Villányer Teil der Region nach dem Weinkataster die Rebflächen ersten und zweiten Ranges von Kisharsány, Nagyharsány, Palkonya, Villány, Villánykövesd.
Zur Region Siklós. Zum Teil der Region Siklós gehören die Ortschaften
Bisse, Csarnóta, Diósviszló, Harkány, Hegyszentmárton, Kistótfalu, Marfa, Nagytótfalu, Siklós, Szava, und Túrony.
Die Winzer von Villány
In dem historischen Überblick wurde betont, dass die Herrschaftsgüter in der Villányer Region seit dreihundert Jahren eine vorbildliche Wirtschaft führen. Die kleineren Grundbesitzer - die Fronbauern, Bauern und Kleinproduzenten -konnten von ihnen die neuesten Kenntnisse übernehmen.
Das bezieht sich auch auf die letzten 40 Jahre, obwohl die sozialistische Wirtschaft der Grossbetriebe auch negative Auswirkungen hatte. Die Villányer Winzer und die Kellereien in Familienbesitz konnten -trotz dieser Probleme - in dem letzten Jahrzehnt im Weinbau europäisches Niveau erreichen, weil sie über die aktuellsten Fachkenntnisse und die entsprechenden Mittel verfügten, die für die Grossbetriebe charakteristisch waren.
Einzigartig ist auch, dass sich in Villány Elemente der Balkaner Weinkultur mit denen der europäischen bereits Anfang des 18. Jahrhunderts verschmolzen hatten und das herrschaftlich Gut diese dann weiterentwickelte.
Im letzten Jahrzehnt konnte im Villányer Weinbaugebiet eine sehr positive Entwicklung beobachtet werden. Parallel zu den politischen und wirtschaftlichen Veränderungen verstärkte sich die private Weinherstellung. Es entstanden 30-60 ha grosse Mittelbetriebe mit mehreren tausend Hektolitern Jahresertrag. Diese Dimensionen scheinen schon den Rahmen von Familienbetrieben zu sprengen. Es ist sehr interessant, dass es unter den Kellereibesitzern oder ihren Geschäftsführern zum einen solche mit fachlichem Universitätsabschluss oder mit Praxis in Grossbetrieben gibt, zum anderen Unternehmer aus anderen Teilen des Landes, die ihre Zukunft im Villányer Wein sehen und hoffen, dass sich ihre Investitionen schnell rentieren. Aber es gibt auch einfache Handwerker, welche die von ihren schwäbischen Vorfahren überlieferte Weinkultur mit ausserordentlichem Gespür auf ein sehr hohes Niveau gebracht haben.
Villány, das im Jahr 2000 zur Stadt erklärt wurde, kann den Titel „Stadt des Weines" - dieser Titel wurde ihm 1987 in Rom zugesprochen - mit Stolz tragen.
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,,Die Winzer des Jahres"
haben in dem Haus der Ungarischen Weine eine Gedenkwand bekommen. Unter den ersten zehn ausgezeichneten sind vier aus Villány (von links nach rechts)
József Bock, Ede Tiffán, Attila Gere, Zoltán Polgár
Die Produktionsgenossenschaft „ÚJ ALKOTMÁNY"
Im Weinbau von Villány nimmt die Produktionsgenossenschaft seit ihrer Gründung eine bedeutende Stellung ein. Ihre Mitglieder bebauen die 115 ha grosse Fläche - die Hälfte davon Neuanpflanzungen -gemeinsam. Der grösste Teil der Rebflächen befindet sich im Ort Villány, somit gehört in Villány die grösste zusammenhängende Anbaufläche der Produktionsgenossenschaft.
Der Anteil der Weissweinsorten liegt bei nur 20%, 80% nimmt also die Rotweinproduktion ein. Auch die Produktionsgenossenschaft baut hauptsächlich die Weltsorten Cabernet und Merlot an, es wird aber auch auf 7% der Fläche Pinot Noir angepflanzt.
Zwar erstreckt sich der grösste Teil der Anbauflächen unterhalb des Weges nach Harsány und diese flächen sind dem Weinkataster nach nur zweitrangig, aber die Produktionsgenossenschaft erntet auch Trauben in der berühmtesten Lage „Kopár", südlich von „Szársomlyó". Nur die beste Qualität - einen Bruchteil der Ernte - verarbeiten sie selbst. Diese Weine werden traditionell in Holzfässern ausgebaut.
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Fläche: 7277 Hektar
Abasár, Domoszló, Gyöngyös, Gyöngyöspata.

Die Gegend ist zumeist eine Weisswein gebende Gegend. Ihre Weissweine sind frisch, reich an Aroma und Düfte, haben gute Säuren, haben einen hohen Alkoholgehalt, in gewissen Jahrgängen sind sie körperreich. Wegen des warmen Klimas entstehen die Weine im allgemeinen mit mehr oder weniger Restzucker aus den Mosten mit hohem Zuckergrad.
Am Fusse des Matragebirges
Von Budapest aus, erreicht man schon nach einer halbstündigen, bequemen Autofahrt die größte ungarische historische Weingegend, das Weingebiet am Fuße des Matragebirges.
Die heute 7000 Hektar große Weingegend wurde schon im 11. Jahrhundert in den Chroniken erwähnt. Der Weinbau wurde im 13. und im 14. Jahrhundert begründet, bereits im 15. Jahrhundert begann die Entwicklung des Weinhandels in diesem Gebiet.
Der Boden und das Klima
sowie auch die positiven Auswirkungen des nahen Matragebirges haben eine Rolle dabei gespielt, dass die Liebhaber der Weißweinsorten ein wirkliches Paradies in den Ortschaften dieser Gegend,
wie Gyöngyös, Nagyréde, Gyöngyöstarján, Gyöngyöspata, Abasár-Pálosvörösmart, Domoszló und Kisnána gefunden haben.
Die Weinsorten wie
Rieslingsilvaner, Welschriesling (Olaszrizling), Lindenblättriger, Muskat Ottonel, Tramini, Chardonnay und Sauvignon Blanc, werden als beste Weine im Land bezeichnet.
Die Herstellung der Rotweinsorten
ist in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen, die Weinbauexperten vom Fuße des Matragebirges bemühen sich, mit Zweigelt, Blaustängler und Cabernet wieder den Anschluss an die vorderste "Front" im Land zu erreichen.
Umfassend über die Weinbaukunde am Fuße des Matragebirges informiert der "Weintraubengarten" von Nagyréde. Die Weinkundigen von Nagyréde verfügen über Weinsorten, mit denen sie einen internationalen Rang erreicht haben. Da ist es doch kein Wunder, dass man in zahlreichen Ländern Europas gern diesen Wein trinkt, es werden mehrere Millionen Flaschen pro Jahr verkauft.
Wichtige Weinbaugebiete sind am Rande der Dörfer |
Eger hat eine legendäre Geschichte.
Im Jahr 1552, als die Heerscharen Suleimans 1. Nordungarn und darüber hinaus Europa bedrohten, konnten 2000 Verteidiger die Burg Ungarns Schutzbastion, gegen eine aus vielen 10 000 sich für unbesiegbar haltenden Türken bestehenden Armee halten. Die Heldentat von Eger ist Teil des historischen Mythos geworden, und Géza Gárddonyi schuf mit dem Roman "Die Sterne von Eger" den Verteidigern ein würdiges und romantisches Denkmal.
Der Legende zufolge soll der Kapitän der Burg die Herzen der abgekämpften Verteidiger mit einem guten Rotwein gestärkt haben. Den auf die zerzausten Bärte Geflossenen Rotwein sahen die Türken als Stierblut an. Wer ist schon stark genug, um gegen solche Männer zu kämpfen, die das Blut von Stieren trinken? Die Geschickte ist nur eine Legende. Denn zu der Zeit war Eger auf Grund der Weissweine berühmt, und auch der Ausdruck Bikavér (Stierblut) ist erst im 20. Jahrhundert aufgekommen. Dennoch: In den verbitterten und blutigen Tagen der Belagerung können die abgekämpften Verteidiger häufig aus gutem Wein aus Eger neu Kraft geschöpft haben.
Wissenswertes
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Das 64 000 Einwohner zählende Eger hat sich zu einer Touristen- und Kurstadt entwickelt. Die Stadt selbst hält viele Sehenswürdigkeiten bereit, in den Eichen- und Nadelwäldern der Umgebung läßt es sich hervorragend wandern, radeln und reiten, unweit entfernt liegt das Erholungsgebiet des Theiss-Sees, wo man dem Wassersport, dem Angeln und natürlich dem Sonnenanbeten nachgehen kann. Auch für Jäger bietet der reiche Wildbestand der Wälder Raum für ihre Leidenschaft. Systematisch ausgebaut wurden die Heil- und Thermalbäder.
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Kuren und Wellness
 
Die guten Bademöglichkeiten der Stadt gewähren hervorragende Möglichkeiten für Gesundung und Erholung. Die Heilwirkung des Thermalwassers zielt besonders auf Gelenkerkrankungen und Veränderungen der Wirbelsäule. Neben ihren Denkmälern und Naturschönheiten ist die Stadt wegen ihres Weines berühmt. An den sonnigen, sanften Abhängen der Hügel wachsen in sorgfältig bestellten Weingärten die Reben des Egri Bikavir, dem berühmten "Erlauer Stierblut".
Sehenswürdigkeiten in der Stadt
Die Burg Eger
 
Zu einem Inbegriff der Geschichte Ungarns wurde die Egerer Burg, in deren Schutz die Stadt sich über die Jahrhunderte entwickelte. Sie wurde nach dem Vorbild italienischer Festungsbauten zum Schutz vor den Angriffen der Türken errichtet. Heute ist sie eine denkmalgeschützte Ruine. Dennoch vermitteln die vorhandenen Reste einen Eindruck von der Größe und Wehrhaftigkeit der einstigen Festung. Außerdem hat man von ihr einen herrlichen Blick auf die Stadt. Im Mittelpunkt der Anlage stehen der ehemalige Bischofspalast, die Kasematten und mehrere Basteien.
Der Dom auf dem Esterhazy-Platz
 
Zu den namhaften Sehenswürdigkeiten von Eger gehört zweifelsohne der 1837 fertiggestellte Dom auf dem Esterhazy-Platz. In diesem mächtigen klassizistischen Bauwerk findet sich die zweitgrößte Orgel des Landes. Von Mai bis Oktober gibt es hier täglich Orgelkonzerte. Drei monumentale Statuen stehen für die göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe. Sie sind wie auch die reiche Innenausstattung des Gotteshauses Werke eines italienischen Bildhauers. Schräg gegenüber steht das Erzbischofspalais, das seit 250 Jahren dem jeweiligen Bischof von Eger als Residenz dient.
Das Lyzeum in Eger - Universitätsgebäude
 
Ebenfalls am Esterhazy-Platz steht das Ende des 18. Jahrhunderts errichtete spätbarocke Lyzeum. Es war schon immer Universitätsgebäude. Das um einen quadratischen Innenhof angelegte, platzbeherrschende Lyzeum, das zu den bedeutendsten Werken barocker Zopfstilbaukunst zählt, beherbergt heute die Pädagogische Hochschule, die Eger auch zu einer Studentenstadt macht. Im Obergeschoß beherbergt es mit 130 000 Bänden einer der umfangreichsten Büchersammlungen Ungarns. Der große, mit Fresken ausgeschmückte Festsaal kann bei zahlreichen Veranstaltungen besichtigt werden.
Geschäftsstraße von Eger

Vor dem Lyzeum nimmt die Széchenyi-Straße ihren Ausgang. Sie ist die beliebteste Geschäftsstraße Egers und weist viele Gebäude aus dem 18. Jahrhundert auf. Das größte Bauwerk in der Straße ist die doppeltürmige Zisterziensterkirche mit ihrer bemerkenswerten, teilweise aus dem Rokoko stammenden, Innenausstattung. Am Ende der Szechnyi-Straße trifft man auf die serbisch-orthodoxe Kirche von Eger, zu deren Einrichtung eine reich verzierte lkonostase und eine Kanzel im byzantinisch-südslawischen Stil gehört.
Das Minarett von Eger

Unweit entfernt stößt der Gast auf ein 40 Meter hohes Minarett, Europas nördlichstes Bauwerk aus der Türkenzeit. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Dobö-lstvan-Platz, das Zentrum der Bürgerstadt, die Pfarrkirche St. Antonius, das große und kleine Propstpalais, das Franziskanerkloster und das Komitatshaus. Seltene Exponate zeigen das Wein-. und das Apothekenmuseum. Empfehlenswert sind auch Abstecher ins Bäderviertel und das Tal der schönen Frauen, eine Kellerzeile im Egerer Weinanbaugebiet.
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung
Eger / Nordungarn
 
Zu den Sehenswürdigkeiten der Umgebung von Eger gehört die Kleinstadt Mezökövesd. In ihr und in den benachbarten Dörfern hat die Volksgruppe der Matyós ihre Heimat. Besonders ausgeprägt ist hier die Pflege volkskünstlerischer Traditionen. Blusen, Tücher und Schürzen mit bunten Blumenstickereien gehören zu den schönsten Erzeugnissen ungarischer Folklore. Auch hier gibt es zahlreiche Museen und ein großes Kurbad.

Ebenso sehenswert ist der 20 Kilometer von Eger entfernte Ort Feldebrö. Hier entstand im 11. Jahrhundert nach byzantinischem Vorbild ein romanischer Kirchenbau. Besonders bemerkenswert sind die teilweise erhalten gebliebenen herrlichen Gewölbefresken aus dem 12. Jahrhundert. Schließlich lädt das ausgedehnte Kalksteingelände im nahen Bükk-Gebirge zu einem Besuch ein. Weitere Attraktionen in den Bergen sind der Schleier-Wasserfall an der Szalajka-Quelle, der Hámori-See und mehrere urzeitliche Höhlen.
Eger und Mátraalja, das Weingebiet
Zwischen Tokaj und Budapest, an den südlichen Hängen de Mátra-und Bükkgebirges befinden sich drei ähnliche Weinregionen. Alle drei Weinregionen schmiegen sich an die südlichen, sonnigen Hänge vulkanischen Ursprungs, worin sie zugleich mit Tokaj verwandt sind.Doch ihre Weine sind völlig anders.
  
Bükkalja hat jahrhundertelang einen Dornröschenschlaf im Schatten des weltberühmten Nachbarn geschlafen. Die Gegebenheiten der Region begünstigen schwungvolle, aufregende Weissweine: Jedoch muss auf das Schaffen eines eigenen Images noch gewartet werden. Eger dagegen ist eine der ältesten und ehrwürdigsten historischen Weinregionen Ungarns. In der von seinem Rotweinen berühmten Stadt bestätigt der körperreiche, dicke Wein die Ausnahme von der Regel. Das am nördlichsten gelegene Gebiet birgt für Liebhaber verfeinerter und eleganter Weine wahre Schätze.
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Weingegend Bükkalja

Fläche: 893 Hektar
Der ehemalig berühmte Weinanbau der Gegend hat ihre Selbständigkeit verloren. In den letzten Jahrzehnten haben hauptsächlich die Kellereien von Eger den hier angebaueten Wein bearbeitet.
Deshalb sehen Sie unter Eger!
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Tokaj
 
Das Gebiet fasst 5950 Hektar. Die 57 km lang und drei bis vier km breite vulkanische „goldene Bergkette" Tokaj-Hegyalja liegt im Nordosten Ungarns. Hier wird der wertvollste Wein des Landes, der Tokajer Aszu, angebaut.
Tokaj-Hegyalja liegt an den südlichen, südöstlichen und südwestlichen Hängen der Zemplen-Gebirge. Auf einer vulkanischen Schicht, bestehend aus Riolit, Andesit und Tuff, entstand brauner Waldboden. Der größte Teil des Bodens besteht aus festem Lehm und aus steinigen, schwer bearbeitbaren vulkanischen Resten.
 
Dieser Boden trocknet im Sommer nicht aus(15), die Weinplantagen vertragen die Dürre gut. Die Weine, die von diesem Boden stammen sind feurig und körperreich und gut lagerfähig. Im südlichen Teil der Weinregion, auf dem Tokajer Kopaszhegy, liegt eine breite Lößschicht. Auf diesem Boden werden die Weine reich an Düften und reifen früher.
Das Mikroklima von Tokaj-hegyalja bietet besonders günstige Bedingungen für den Anbau von Qualitätsweinen. Der Niederschlag und die neblige, feuchte Periode werden während des Reifeprozesses von einer sonnigen Zeit abgelöst. Das begünstigt den Prozess der Bildung von Aszü, der durch den Edelschimmel „Botrytis cinerea" ausgelöst wird. In der Weinregion befindet sich ein mehrere Kilometer langes, in Tuff gebohrtes Kellersystem, dessen Wände von dem samtigen, dicken, edlen Kellerschimmel „Cladospo-rium cellare"(16) bedeckt sind. In der Weinregion werden ausschließlich Weißweine produziert. Die vorherrschenden Rebsorten sind der Furmint und der Lindenblättriger.
  
Die dicken, schweren säurigen Weine der Region werden traditionell mit der klassischen oxidativen Gärung und Brutmethode hergestellt. In den letzten Jahren wurden auch einige, reduktiv behandelte Weine produziert. Obwohl diese Weine reicher an Aromen und Düften sind, haben sie doch die typische „Tokajer" Duft- und Bukettwelt
. 
Der Boden aus vulkanischen Resten vermischt mit Löß und Lehm ist schwer zu bearbeiten, hat eine hohe Wärmeabsorption. Wenn der Boden gebunden ist, reifen darauf starke, vielseitige Weine.
Das „Cladosporium cellare", welches ausschlieslich in den Rheinischen und Tokajer Kellern zu finden ist, spielt eine entscheidende Rolle für die Qualität der Tokajer Weine:
 
Einerseits nimmt es den schlecht riechenden, giftigen und schädlichen Pilzen die Nährstoffe, so bleibt die Luft im Keller gesund und an der Wand gibt es nur diese eine Pilzsorte.
Andererseits verhält sich der Edelschimmel wie eine dicke Watteschicht: Wenn die Luftfeuchtigkeit im Keller zu hoch ist, wird sie eingesaugt, ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist, wird sie ausgedämpft. So hat der Edelschimmel eine wichtige ausgleichende Funktion bei der Regelung der Luftfeuchtigkeit.
 
Verarbeitet nach traditionellem Ausleseverfahren, wobei die Auslesebeeren im gärendem Most eingeweicht werden.
Die Trauben werden alle von Hand gelesen, nur die Trauben die vom Pilz Botrytis Cinerea befallen sind werden gelesen. Die Traubenleser müssen 3-mal durch die Reben, in Abständen von ca. 1-2 Wochen, damit
sie möglichst viele Edelfaule (von der Botrytis befallene) Trauben erwischen!
  
Die von der Botrytis befallenen Trauben, werden eine einen Behälter gefüllt. Unter Eigendruck des Gewichtes der Trauben, wird die kostbare Esszenc aus den Aszu-Beeren gewonnen. Da die Gewinnung ohne zusätzlichen Druck stattfindet, werden weder Traubenschale noch Traubenkern zerquetscht, somit gelangen keine Tannine und Bitterstoffe in die Esszenc.
 
Somit erreichen wir, das wir das edelste von Trauben mögliche im Tokajer haben, nicht umsonst wird der Tokajer "König der Weine, Weine der Könige genannt"
 
Diese Esszenc der Aszu-Beeren, füllt mann nun in ein 225 Liter Barrique Fass.
Wieviele Aszubeeren für die Herstellung eines Tokajers verwendet werden, zeigen wir ihnen hier:
Holzkratte mit 25 Kg Aszu-Beeren (Botrytis befallen)

3 Puttonyos bedeutet, das 3 Holzkratten/Butten edelfauler Trauben in einem 225 Liter Barrique Fass drin sind, der Rest wird dann mit den normalen Trauben (nicht Botrytis befallen) aufgefüllt.
Vom Staat Ungarn vorgeschriebener Mindestfruchtzuckeranteil der Tokajer
| 3 Puttonyos |
mind. 60 g pro Liter
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unsere haben |
90 g pro Liter |
| 4 Puttonyos |
mind. 90 g pro Liter |
unsere haben |
115 g pro Liter
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| 5 Puttonyos |
mind. 120 g pro Liter |
unsere haben |
133-156 g pro Liter |
| 6 Puttonyos |
mind. 150 g pro Liter |
unsere haben |
189 g pro Liter |
| Aszu-Esszencia |
mind. 180 g pro Liter |
unsere haben |
260 g pro Liter |
| Esszencia |
mind. 250 g pro Liter |
unsere haben |
550 g pro Liter |
Selbsterklärend die riesen Qualitätsunterschiede zwischen den verschiedenen Produzenten!
Umso mehr Puttonyos, umso mehr Botrytis befallene Trauben, umso intensiver, süsser, Lagerfähiger und leider auch teurer wird der Tokajer!
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Budapest
Budapest ist für die meisten Besucher die Liebe auf den ersten Blick, es ist eine der am schönsten gelegenen Städte der Welt. Der breite Strom der Donau zieht sich wie ein silberner Faden durch die Stadt und teilt das bergige Buda und das flache Pest.
Theater und Oper
n Budapest hat das Theater eine langjährige Tradition - in Óbuda kann man noch zwei Amphitheater besichtigen, die an die Anfänge erinnern.
Die erste Aufführung eines offiziellen Theaterensembles fand im Jahre 1719 im Burgtheater statt - und in der Gegenwart wird in mehr als 40 Häusern gespielt.
Nicht verpassen sollte man die Aufführung einer klassischen Oper in der Ungarischen Staatsoper.
Budapester Frühling
Eine der wichtigsten Kulturereignissen ist der Budapester Frühlings Festival. Den Besuchern werden zahlreiche Veranstaltungen der verschiedenen Genres angeboten. Dieses Jahr gastiert unter anderem auch das Mannheimer Nationalorchesters mit dem Klassiker "Tristan und Isolde" in der Ungarischen Staatsoper.
Budapest, Stadt der Museen
In Budapest gibt es mehr als fünfzig Museen und fast genauso viele Galerien.
Nicht nur die großen Museen, wie das Ungarische Nationalmuseum oder Historische Museum sollte man sich nicht entgehen lassen, sondern auch die kleinen Ausstellungen sind sehenswert.
Der Heldenplatz
Park der Statuen: die gigantischen Denkmäler des Kommunismus
Lenin
15 Minuten von der Innenstadt entfernt liegt der Park der Statuen.
Es ist ein auf der einmalige und spezifisch osteuropäische Sammlung von Denkmälern der kommunistischen Diktatur.<!--[if !supportLineBreakNewLine]-->
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Nach dem Umbruch im Jahre 1989-90 stellte sich, wie in allen ehemals kommunistischen Ländern, die Frage, was man mit den während der kommunistischen Diktatur aufgestellten Statuen machen soll. In Budapest löste man dieses Problem auf den Vorschlag des Literarhistorikers László Szörényi eine Lenin-Garten zu bauen, mit einem Statuenpark, der im Jahre 1993 eröffnet wurde.
Das Parlament
Geschichte
Keltische und römische Besiedlung
Ak Ink - auf Deutsch viel Wasser war der Name der ersten keltischen Siedlung, die sich noch vor Christi auf der Budaer Seite auf dem Gellértberg niederließen.
Im 1. Jahrhundert nach Christi eroberten die Römer dieses Gebiet und breiteten ihre Grenzen bis zur Donau aus.
Im heutigen III. Bezirk Budapests entstand die Stadt Aquincum, dessen Einwohnerzahl sich schnell auf 30.000 vergrößerte und im Jahre 106 wurde sie zur Hauptstadt der Provinz Pannonia Inferior ernannt.
Elisabethen-Brücke
Die folgenden Jahrzehnte brachten eine Blütezeit der Stadt hervor, dessen Spuren noch bis in die heutige Zeit in Óbuda sichtbar sind.
Es entstanden Bäder, Amphitheater, Basteien, Festungen, die Stadt verfügte über ein zentrales Heizsystem und eine Kanalisation.
Nach dem Niedergang des römischen Reichs im 4. Jahrhundert verließen auch die meisten Bewohner die Stadt. Im Laufe der nächsten Zeit gehörten die Gebiete zuerst zum Hunnenreich, dann den Ostgoten, den Langobarden, um schließlich fast 200 Jahre lang von den Awaren beherrscht zu werden.
Clark Adam Kreisel
Arpáden
Um das Jahr 896 eroberten die Magyaren-Stämme unter ihrem Anführer Arpád die Gebiete an der Donau. Sowohl Buda, das sich zu einem wichtigen Kirchenzentrum entwickelte, als auch Pest, wo sich eher Händler und Handwerker ansiedelten, erlebte eine rasche Entwicklung.
König István I., welcher auch der erste gekrönte König Ungarns ist, ließ das Volk christianisieren - was im Jahre 1046 zu einem Aufstand der Bevölkerung und zu dem Märtyrertod von Bischof Gellért führte, der in einem Faß von dem heutigen Gellért-Berg in die Donau gerollt wurde.
Blütezeit von Buda und Pest
Da im Jahre 1241 die Stadt von bei einem Mongolensturm zerstört wurde, ließ König Béla IV. Steinmauern rund um die Stadt errichten und verlegte seinen Sitz auf eine Erhöhung, auf den Budaer Berg.
Es entstanden zwei Städte: Pest wurde zu einer Handelsstadt. Buda repräsentierte mit seinem Königspalais, der Marienkirche (heutige Matthiaskirche) und der reichen Bürgerstadt.
Unter der Herrschaft von Sigismund von Luxemburg, dem späteren deutschen Kaiser, in den Jahren 1387 - 1487, florierte die Stadt Buda, die zu einer ständigen Königsresidenz erhoben wurde und wo sich nun das gesamte politische und wirtschaftliche Geschehen des Landes konzentrierte.
Synagoge
Der letzte nationale König Ungarns, Matthias Corvinus (1458-1490) verstärkte die zentrale Stellung Budas innerhalb des Landes und sorgte für die Verbreitung der Renaissance. In die Geschichtsschreibung ging er vor allem als der Förderer von Wissenschaft und Kunst.
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